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Boston Marathon 2027: Ich bin dabei – mein Weg zum Startplatz

Boston Marathon 2027 – ich bin tatsächlich dabei! Nach dem verpassten Cut-off hatte ich kaum noch damit gerechnet. Dann kam am frühen Morgen des 1. Oktober 2026 diese eine E-Mail: Einer der 1.000 zusätzlichen Startplätze gehört mir.

Nur wenige Tage zuvor war ich noch beim Berlin-Marathon 2026 in 3:39:16 Stunden ins Ziel gelaufen. Berlin hatte mir gezeigt, wie befreiend ein Marathon ohne ständigen Blick auf die Bestzeit sein kann. Boston führt diese Geschichte nun auf eine Weise weiter, die ich selbst noch immer kaum glauben kann.

Eine E-Mail, mit der ich nicht mehr gerechnet hatte

Juhu! Meine Güte, was bin ich gerade geflasht.

Es ist der frühe Morgen des 1. Oktober 2026. Eigentlich beginnt der Tag wie jeder andere: Ich nehme mein Handy in die Hand und schaue kurz nach meinen E-Mails. Zwischen den üblichen Nachrichten entdecke ich eine eher unscheinbare Mail. Nichts an ihr lässt zunächst erahnen, wie sehr sie diesen Morgen verändern wird.

Ich öffne sie – und dann steht es dort: Herzlichen Glückwunsch. Sie sind beim 131. Boston-Marathon dabei.

Für einen Moment muss ich die Nachricht ein zweites Mal lesen. Habe ich das wirklich richtig verstanden? Ist das tatsächlich die Zusage?

Ja, ist es. Ich werde im April 2027 beim Boston-Marathon starten.

Seit dem Öffnen dieser Nachricht laufe ich mit einem breiten Grinsen durch die Gegend. Ich weiß kaum, wohin mit meiner Freude, denn mit diesem Startplatz hatte ich wirklich nicht mehr gerechnet.

Erst qualifiziert – und dann doch wieder draußen

Der Weg zu diesem Startplatz war emotionaler, als es eine einfache Zusage vermuten lässt. Mehr als 44.000 Läuferinnen und Läufer hatten sich mit ihren Leistungen bei anerkannten Marathonveranstaltungen für Boston qualifiziert und anschließend um einen Startplatz beworben.

Eine erfüllte Qualifikationsnorm bedeutet beim Boston-Marathon allerdings noch nicht automatisch, dass man tatsächlich starten darf. Wenn sich mehr qualifizierte Personen anmelden, als Plätze verfügbar sind, wird ein zusätzlicher Cut-off festgelegt. Die offizielle Norm muss dann noch einmal um eine bestimmte Zeit unterboten worden sein. Die offiziellen Informationen zum Boston Marathon 2027 erklären das Verfahren ausführlich.

Mit meiner Zeit von 3:27:22 Stunden beim New-York-Marathon lag ich in meiner Altersklasse zunächst knapp drei Minuten innerhalb der Qualifikationsnorm. Damit durfte ich mich offiziell bewerben und hatte durchaus Hoffnung auf einen Startplatz.

Nachdem sämtliche Bewerbungen ausgewertet worden waren, verschob sich die tatsächlich notwendige Zeit jedoch deutlich. Plötzlich lag ich zwei Minuten und sieben Sekunden außerhalb des endgültigen Cut-offs.

Aus vorsichtigem Optimismus wurde zunächst eine Absage.

Natürlich war ich enttäuscht. Wer sich mit dem Boston-Marathon beschäftigt, weiß, wie anspruchsvoll bereits das Erreichen der jeweiligen Qualifikationszeit ist. Wenn diese Leistung erbracht wurde und es am Ende trotzdem nicht reicht, weil einige Minuten zum zusätzlichen Cut-off fehlen, ist das bitter.

Gleichzeitig wusste ich: Genau das gehört zu Boston. Die Qualifikation ermöglicht eine Bewerbung – sie garantiert keinen Startplatz.

Die zweite Chance: 1.000 zusätzliche Startplätze

In diesem Jahr gab es jedoch erstmals eine Besonderheit. Unter den Läuferinnen und Läufern, die den endgültigen Cut-off nur knapp verpasst hatten, sollten 1.000 zusätzliche Startplätze verlost werden.

Ich gehörte zu diesem Kreis.

Meine Chancen waren nicht besonders groß. Nach einer groben Berechnung lagen sie bei ungefähr elf Prozent. Realistisch betrachtet sprach also wesentlich mehr gegen einen Startplatz als dafür.

Trotzdem blieb diese kleine Resthoffnung. Vielleicht würde mein Name gezogen werden. Vielleicht würde es nach der sportlich erreichten Qualifikation und dem verpassten Cut-off doch noch reichen.

Mit jedem Tag rechnete ich allerdings weniger damit. Irgendwann stellte ich mich innerlich darauf ein, dass der Boston Marathon 2027 ohne mich stattfinden würde.

Dann kam diese E-Mail. Ein paar Zeilen, ein Glückwunsch – und plötzlich war alles anders. Ich hatte tatsächlich einen dieser 1.000 Startplätze bekommen.

Ein Glücksmoment zur richtigen Zeit

Diese Zusage bedeutet mir auch deshalb so viel, weil die vergangenen Wochen von starken Gegensätzen geprägt waren.

Es gab schwierige berufliche Veränderungen, mentale Unruhe und Phasen, in denen mir selbst für alltägliche Dinge die Energie fehlte. Mein Training verlor seine Struktur, meine Motivation wurde geringer und auch mein ursprünglich ambitioniertes Ziel für den Berlin-Marathon rückte immer weiter in den Hintergrund.

Über längere Zeit hatte ich das Gefühl, dass vieles, was vorher selbstverständlich funktioniert hatte, plötzlich nicht mehr funktionierte. Inzwischen scheint sich etwas zu verändern. Es kommen wieder positive Dinge zurück. Themen, die festgefahren wirkten, beginnen sich zu lösen, neue Möglichkeiten entstehen und auch mein Blick nach vorn wird wieder optimistischer.

Nun kommt Boston hinzu.

Natürlich löst ein Marathonstartplatz keine persönlichen oder beruflichen Probleme. Trotzdem kann ein solches Ereignis neue Energie freisetzen. Boston ist ein Ziel, auf das ich mich freuen kann, und eine besondere Reise, die ich gemeinsam mit meiner Frau erleben werde.

Manchmal trifft einen eine gute Nachricht genau in dem Moment, in dem man sie besonders gut gebrauchen kann.

Warum der Boston-Marathon für mich so besonders ist

Der Boston-Marathon ist nicht einfach nur ein weiterer großer Stadtmarathon. Er ist eine der traditionsreichsten Laufveranstaltungen der Welt. Für viele Läuferinnen und Läufer ist bereits die Qualifikation ein großes sportliches Lebensziel.

Für mich wird Boston außerdem der fünfte der ursprünglichen sechs World Marathon Majors sein. Vier habe ich bereits absolviert. Mit Boston kommt 2027 der fünfte hinzu. Danach fehlt mir noch Tokio, um die klassische Six-Star-Serie zu vervollständigen.

Mein Wunsch wäre, 2028 die Möglichkeit zu bekommen, in Tokio zu starten und dort die sechste Medaille entgegenzunehmen. Ob es tatsächlich so kommt, kann ich nicht planen. Gerade die Startplätze für Tokio sind begehrt und vieles hängt vom Losglück oder anderen Zugangsmöglichkeiten ab.

Aber Wünsche darf man haben. Also schicke ich diesen schon einmal hinaus ins Universum: Boston 2027 – und Tokio vielleicht 2028.

Inzwischen ist die Major-Serie gewachsen und weitere große Veranstaltungen möchten künftig dazugehören. Diese Rennen sind mit Sicherheit ebenfalls großartig. Für mich persönlich geht es aber nicht darum, eine immer länger werdende Liste abzuarbeiten. Ich möchte die sechs Marathons erleben, die für mich über viele Jahre die klassische Serie ausgemacht haben: Berlin, London, Chicago, New York, Boston und Tokio.

Gut, dass ich Boston frühzeitig geplant habe

Wer mich kennt, weiß, dass ich Reisen gerne frühzeitig plane. Schon lange vor der endgültigen Entscheidung hatte ich mich mit Boston beschäftigt: Wo befinden sich Start und Ziel? Wie gelangen die Läufer zum Startbereich? In welchem Teil der Stadt ist eine Unterkunft sinnvoll? Und welche Wege sind nach dem Zieleinlauf noch realistisch?

Der Start befindet sich außerhalb der Innenstadt in Hopkinton. Die Läufer werden morgens mit organisierten Bussen dorthin gebracht und laufen anschließend zurück nach Boston. Auch deshalb wollte ich die Abläufe möglichst früh verstehen.

Vorsorglich hatte ich über ein Reiseportal bereits ein Hotel mit kostenloser Stornierung reserviert. Damals wusste ich noch nicht, ob ich überhaupt einen Startplatz bekommen würde. Die flexible Buchung gab mir die Möglichkeit, mir eine passende Unterkunft zu sichern, ohne ein unnötiges finanzielles Risiko einzugehen.

Diese Reservierung muss ich nun glücklicherweise nicht stornieren.

Das Hotel liegt ungefähr drei bis dreieinhalb Kilometer vom Zielbereich entfernt. Für mich ist das vollkommen in Ordnung. Auch in Berlin waren es vom Pestana Hotel etwa drei Kilometer bis zum Bereich am Brandenburger Tor. Solche Entfernungen gehören bei großen Marathonveranstaltungen einfach dazu.

Unsere Reise zum Boston Marathon 2027 nimmt Gestalt an

Unser aktueller Plan sieht vor, am Samstag vor dem Marathon in Boston anzukommen. Der Flug soll am späten Nachmittag landen. Der Marathon findet am Montag statt. Damit bleiben uns der Sonntag und ein Teil des Montags, um anzukommen, die Startunterlagen abzuholen und uns mit den Abläufen vor Ort vertraut zu machen.

Die Flüge wollen wir in den kommenden Tagen buchen. Auch bei den Restaurantreservierungen war ich bereits aktiv: Für Samstagabend, Sonntagabend und Montagabend habe ich jeweils einen Tisch reserviert. An einem großen Marathonwochenende sind viele Restaurants frühzeitig ausgebucht. Daher wollte ich auch diesen Punkt rechtzeitig erledigen.

Nach dem Marathon möchten wir noch einige Tage in den USA bleiben. Voraussichtlich nehmen wir am Dienstag oder Mittwoch einen Inlandsflug und verbringen anschließend ungefähr eine Woche in einer anderen Region. Wohin es gehen soll, wissen wir noch nicht. Dabei sind wir relativ offen.

Für mich gehört genau das zu großen internationalen Rennen dazu. Es geht nicht nur um die 42,195 Kilometer, sondern auch um die Stadt, das Land, die Menschen und die gemeinsame Zeit.

Beim Boston Marathon 2027 brauche ich keine Bestzeit

Sportlich ist für mich bereits jetzt klar, wie ich den Boston-Marathon angehen möchte: ohne Druck, ohne starres Zeitziel und ohne den Zwang, irgendjemandem etwas beweisen zu müssen.

Diese Erkenntnis hat sich beim Berlin-Marathon noch einmal deutlich gefestigt. Meine Vorbereitung war alles andere als optimal. In den Wochen davor hatte ich wenig und unregelmäßig trainiert. Die langen Läufe fehlten fast vollständig, und auch mental war ich weit von meiner üblichen Wettkampfverfassung entfernt.

Trotzdem lief ich 3:39:16 Stunden. Vor allem absolvierte ich beide Rennhälften nahezu gleich schnell und hatte unterwegs überraschend viel Freude. Ich war entspannter als bei vielen meiner vorherigen Marathons, klatschte Kinder am Straßenrand ab, nahm die Zuschauer bewusster wahr und machte bei Kilometer 35 noch Späße mit meiner Frau.

Berlin hat mir gezeigt, dass ein Marathon nicht nur dann wertvoll ist, wenn am Ende eine persönliche Bestzeit steht. Manchmal entsteht das schönste Rennen gerade dann, wenn man die Kontrolle ein wenig loslässt.

Genau mit dieser Einstellung möchte ich nach Boston reisen. Natürlich werde ich mich vernünftig vorbereiten. Ich möchte gesund und mit einer soliden Grundlage an der Startlinie stehen. Die Strecke ist anspruchsvoll und sollte nicht unterschätzt werden.

Aber ich werde mich nicht auf eine bestimmte Zielzeit festlegen. Ich möchte in Hopkinton starten, die besondere Atmosphäre aufnehmen und irgendwann auf der Boylston Street ins Ziel einbiegen.

Mehr muss dieses Rennen für mich nicht leisten. Der Startplatz selbst ist bereits ein Geschenk.

Erstaunliche Erholung nach dem Berlin-Marathon

Besonders überrascht bin ich davon, wie gut mein Körper den Berlin-Marathon verarbeitet hat. Am 1. Oktober lag das Rennen gerade einmal vier Tage zurück. Abgesehen vom Montag war ich seitdem jeden Tag lockere zehn Kilometer gelaufen.

Das Tempo war vollkommen entspannt. Mein Puls blieb unauffällig, die Beine fühlten sich gut an und mein Körper sendete keine Warnsignale.

Natürlich bedeutet das nicht, dass die Regeneration bereits abgeschlossen ist. Ein Marathon hinterlässt im Körper Spuren, auch wenn man sie nicht unmittelbar spürt. Muskeln, Sehnen, Gelenke und das Immunsystem benötigen Zeit. Deshalb werde ich aufmerksam bleiben und nichts erzwingen.

Noch deutlicher spüre ich die Veränderung im Kopf. Seit Berlin fühle ich mich freier und gelöster. Vielleicht war es die Erfahrung, ohne großen Druck zu laufen. Vielleicht war es auch einfach das Gefühl, nach schwierigen Wochen wieder etwas geschafft zu haben.

Bei der Regeneration spielt für mich neben Ruhe und lockerer Bewegung auch die Ernährung eine Rolle. Eine meiner unkomplizierten Ideen für die Zeit nach dem Training ist der Chia-Protein-Layer mit Beeren als Post-Run Meal Prep. Weitere alltagstaugliche Anregungen sammle ich im Bereich Laufwissen und Ernährung.

Was der Boston Marathon 2027 für Paris und Wien bedeutet

Die Zusage hat Auswirkungen auf meine weitere Saisonplanung. Fast zeitgleich erhielt ich die Absage für den Paris-Marathon. Ich hatte mich erst zwei Tage zuvor auf den letzten Drücker für die Verlosung angemeldet. Für mich ist Paris nun unabhängig von einer möglichen späteren Auswahl erledigt. Der Marathon findet Anfang April statt und liegt zu nah an Boston.

Auch der Vienna City Marathon liegt im direkten zeitlichen Umfeld. Für Wien besitze ich bereits einen Startplatz, nachdem ich meine Teilnahme von 2026 auf 2027 verschoben hatte. Nun kann ich auch im kommenden Jahr nicht dort starten.

Natürlich hätte ich mich auf Wien gefreut. Ich bin dort bereits einmal gelaufen und hätte mir gut vorstellen können, auf dieser Strecke meine persönliche Bestzeit anzugreifen. Aber Boston hat für mich eindeutig Vorrang.

Wien 2027: Übertragung oder Verschiebung auf 2028?

Nun muss ich klären, was mit meinem Startplatz für den Vienna City Marathon 2027 geschieht. Da die Veranstaltung bereits ausverkauft ist, könnte eine offizielle Übertragung für jemanden interessant sein, der bisher keinen Startplatz erhalten hat.

Bevor ich den Platz anbiete, möchte ich genau wissen, welches Verfahren der Veranstalter vorsieht. In den Teilnahmebedingungen wird darauf hingewiesen, dass Startplätze nicht über beliebige Kanäle oder außerhalb des offiziellen Systems weiterverkauft werden dürfen. Ein solches Risiko möchte ich weder für mich noch für eine mögliche Käuferin oder einen möglichen Käufer eingehen.

Deshalb habe ich die Organisation angeschrieben und um eine verbindliche Auskunft gebeten. Abhängig von der Antwort werde ich den Startplatz entweder offiziell übertragen oder prüfen, ob eine weitere Verschiebung auf 2028 möglich ist.

Sobald eine Entscheidung gefallen ist, werde ich darüber informieren.

Und was wird aus dem Berlin-Marathon 2027?

Auch meine Teilnahme am Berlin-Marathon 2027 ist noch nicht endgültig entschieden. Als Mitglied des Jubilee Clubs kann ich bis zum 31. Dezember mitteilen, ob ich im kommenden Jahr erneut starten möchte. Mein Startplatz wäre grundsätzlich sicher, bezahlt werden muss er natürlich trotzdem.

Nach elf Teilnahmen kann ich mir gut vorstellen, Berlin künftig nur noch alle zwei Jahre zu laufen und 2027 bewusst auszusetzen. Andererseits kenne ich mich: Wenn die Entscheidung näher rückt, könnte die Lust auf Berlin doch wiederkommen.

Im Moment tendiere ich zu einer Pause. Fest entschieden ist das aber noch nicht.

Mein Weg zum Boston Marathon 2027

Bis zum Boston-Marathon bleiben ungefähr sieben Monate. Das klingt zunächst nach viel Zeit, doch eine Marathonvorbereitung vergeht schneller, als man denkt – besonders wenn der Winter dazwischenliegt.

Oktober und November sollen zunächst dazu dienen, nach Berlin vollständig zu regenerieren und wieder eine stabile Trainingsroutine aufzubauen. Danach folgt das Wintertraining, bevor die spezifische Vorbereitung für Boston beginnt.

Dabei möchte ich nicht sofort wieder in einen übertrieben ehrgeizigen Modus wechseln. Die vergangenen Wochen haben mir gezeigt, wie wichtig Flexibilität ist. Ein Trainingsplan gibt Orientierung, ist aber kein unveränderliches Gesetz. Beruf, Familie, Schlaf, Wetter und mentale Verfassung beeinflussen das Training.

Entscheidend ist nicht, jede einzelne Einheit um jeden Preis zu absolvieren. Entscheidend ist, über einen längeren Zeitraum gesund und möglichst konstant zu bleiben.

Das Ziel lautet deshalb nicht, in Boston eine bestimmte Zeit zu erzwingen. Ich möchte gut vorbereitet, gesund und voller Vorfreude am Start stehen.

Wintertraining und Laufkurse im neuen Jahr

Natürlich werde ich hier regelmäßig über meine Vorbereitung auf Boston berichten: über das Grundlagentraining im Winter, längere Läufe, Tempoeinheiten, Regeneration, Motivation und darüber, wie sich ein Trainingsplan mit dem normalen Alltag verbinden lässt.

Wer im neuen Jahr selbst strukturiert ins Lauftraining einsteigen oder an Lauftechnik und Ausdauer arbeiten möchte, findet die neuen Termine nach ihrer Veröffentlichung in meiner Übersicht der Laufkurse in Mechernich und im Kreis Euskirchen.

Auch individuelle Anfragen zum Personal Training sind willkommen. Training sollte zur sportlichen Erfahrung, zum Alltag und zu den persönlichen Zielen passen. Genau das verstehe ich unter „Laufen nach Plan“: nicht blind einem starren Schema zu folgen, sondern mit einer klaren, alltagstauglichen Struktur zu trainieren.

Boston 2027 – jetzt ist es wirklich

Noch vor wenigen Tagen war Boston für mich ein unerfüllter Wunsch. Ich hatte die Qualifikationszeit grundsätzlich erreicht, den endgültigen Cut-off aber um zwei Minuten und sieben Sekunden verpasst. Die Chance auf einen der 1.000 zusätzlichen Startplätze war gering.

Innerlich hatte ich mich bereits damit abgefunden, nicht dabei zu sein.

Und nun sitze ich hier, lese diese E-Mail immer wieder und kann es noch immer kaum glauben: Ich bin für den 131. Boston-Marathon registriert.

Das Hotel ist gebucht. Die ersten Restaurants sind reserviert. In den kommenden Tagen folgen die Flüge. Danach kann die weitere Planung beginnen.

Vor allem kann die Vorfreude beginnen.

Boston wird für mich kein Rennen gegen die Uhr. Es wird kein Versuch, jemandem meine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Ich möchte diese Reise gemeinsam mit meiner Frau genießen, die Geschichte dieses Marathons erleben, die Zuschauer wahrnehmen und jeden Kilometer möglichst bewusst aufnehmen.

Wenn ich schließlich auf der Boylston Street ins Ziel laufe, werde ich meinen fünften der ursprünglichen sechs World Marathon Majors geschafft haben.

Welche Zeit dann auf der Uhr steht, ist zweitrangig.

Ich werde dort sein. Boston 2027 steht. Und ganz ehrlich: Das ist einfach nur geil.

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