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Balinesisches Hähnchencurry mit Grünkohl-Reis

Balinesisches Hähnchencurry mit Grünkohl-Reis

Warum ich dieses balinesische Hähnchencurry gekocht habe

Bei diesem Rezept hatte ich Lust auf ein Curry, das deutlich aromatischer ist als meine üblichen schnellen Alltagsgerichte. Besonders gereizt hat mich die Kombination aus Ingwer, Chili, Kaffirlimettenblättern und Zitronengras. Zusammen mit Mango, Pilzen und Kokosmilch entsteht ein Gericht, das würzig und frisch zugleich schmeckt.

Der Grünkohl-Reis war für mich der spannende Gegenpart dazu. Statt den Grünkohl nur als Beilage zu servieren, wird er direkt mit dem Basmatireis gegart. So verbindet sich etwas Vertrautes mit den kräftigen Aromen des Currys. Genau solche Rezepte mag ich: Sie brauchen etwas Vorbereitung, machen das Kochen aber zu einem kleinen Projekt und bringen Abwechslung in den Alltag.

Zubereitung des balinesischen Hähnchencurrys mit Grünkohl-Reis

Zutaten:

  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 frische rote Chilischoten
  • 40 g Cashewkerne
  • 4 Kaffirlimettenblätter
  • 1 TL gemahlene Kurkuma
  • 2 TL Fischsauce
  • 300 g Austernpilze
  • 1 reife Mango
  • 3 Hähnchenbrustfilets (je ca. 200 g)
  • Olivenöl
  • 500 g dünne grüne Bohnen
  • 2 Limetten
  • 1 Dose fettreduzierte Kokosmilch (400 ml)
  • 450 g Basmatireis
  • 250 g Grünkohl
  • 2 Stängel Zitronengras
Zubereitung des balinesischen Hähnchencurrys mit Grünkohl-Reis
Zubereitung des balinesischen Hähnchencurrys mit Grünkohl-Reis
Zubereitung des balinesischen Hähnchencurrys mit Grünkohl-Reis

Was die Zutaten geschmacklich beitragen

  • Ingwer und Knoblauch: Sie bilden die würzige Grundlage der Currypaste.
  • Frühlingszwiebeln: Sie bringen Frische und eine milde Zwiebelschärfe in das Gericht.
  • Chili: Die Menge bestimmt, wie scharf das Curry wird, und kann nach persönlichem Geschmack angepasst werden.
  • Cashewkerne: Sie geben der Currypaste eine nussige Note und etwas mehr Bindung.
  • Austernpilze: Ihre feste Struktur ergänzt das Hähnchen und nimmt die Soße gut auf.
  • Mango: Sie steuert eine fruchtige Süße bei und gleicht Chili und Limette aus.
  • Hähnchenbrust: Sie bleibt geschmacklich mild und lässt den kräftigen Aromen der Currypaste Raum.
  • Grüne Bohnen und Grünkohl: Sie bringen Biss, Farbe und eine herzhafte Gemüsenote in das Gericht.
  • Limette: Ihre Säure macht die Kokossoße frischer und weniger schwer.
  • Kokosmilch: Sie sorgt für die cremige Konsistenz und verbindet Schärfe, Säure und Süße.
  • Basmatireis: Er ist die zurückhaltende Beilage zum kräftig gewürzten Curry.
  • Zitronengras und Kaffirlimettenblätter: Sie geben dem Gericht sein deutliches Zitrusaroma.

Allergiehinweis: Das Rezept enthält Cashewkerne und durch die Fischsoße Fisch. Bei Unverträglichkeiten müssen diese Zutaten passend ersetzt werden.

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir die aromatische Paste vor. Dazu schälen wir Ingwer und Knoblauch, putzen die Frühlingszwiebeln und entkernen eine Chili. Zusammen mit den Cashewkernen braten wir sie unter häufigem Rühren in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis starker Hitze kräftig an.
  2. Die gebratenen Zutaten geben wir dann in einen Mixer und fügen die Kaffirlimettenblätter, Kurkuma, Fischsauce, 1 TL schwarzen Pfeffer und eine Prise Meersalz hinzu. Alles wird zu einer köstlichen Paste verarbeitet.
  3. Anschließend braten wir die Pilze im gleichen Topf ohne Fett, bis sie kräftig gebräunt sind, und stellen sie beiseite. Die Mango wird entlang des Steins eingeschnitten, geschält und zusammen mit dem Fleisch in 1 cm dicke Streifen geschnitten.
  4. Nun geben wir einen Esslöffel Öl und die vorbereitete Currypaste in den Topf. Unter ständigem Rühren braten wir sie eine Minute lang an, bevor wir das Fleisch und die Mango hinzufügen und alles etwa 5 Minuten anbraten.
  5. Die grünen Bohnen halbieren wir und geben sie zusammen mit den Pilzen zurück in den Topf. Den Saft einer Limette pressen wir darüber aus und gießen dann die Kokosmilch dazu. Die Dose schwenken wir mit einem Schuss Wasser aus und geben den Inhalt ebenfalls in den Topf.
  6. Alles zum Kochen bringen und anschließend etwa 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist. Wir schmecken das Curry mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Währenddessen kochen wir den Reis nach Packungsanleitung. Nach 5 Minuten Kochzeit geben wir die Grünkohlblätter, die wir von den Stielen gestreift und in kleine Stücke gerissen haben, hinzu, damit sie den Reis färben und garen.
  8. Die Zitronengrasstängel werden auf der Arbeitsfläche leicht geklopft, um sie weicher zu machen. Die äußere harte Schicht wird entfernt, und das Zitronengras wird zusammen mit der zweiten Chili fein gehackt.
  9. Den fertigen Grünkohl-Reis lassen wir abtropfen und richten ihn zusammen mit dem Curry auf Tellern an. Zum Garnieren streuen wir das gehackte Zitronengras und die Chili darüber und servieren das Gericht mit Limettenspalten.

Hinweis zu den Nährwerten

Im Rezept ist keine verbindliche Portionszahl angegeben. Deshalb lassen sich die bisherigen Werte nicht zuverlässig als Nährwerte pro Portion ausweisen. Sie wurden entfernt, bis Zutatenmengen und Anzahl der Portionen gemeinsam neu berechnet werden können.

Für mich ist dieses Curry genau die richtige Wahl, wenn es etwas aufwendiger und besonders aromatisch sein darf. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Zubereitung des balinesischen Hähnchencurrys mit Grünkohl-Reis

Weitere Rezepte zum Nachkochen

Mehr alltagstaugliche Ideen findest du in meiner Rezeptübersicht für Läuferinnen und Läufer. Als passende Beilage zu einem Curry empfehle ich außerdem mein Dinkel-Roggen-Naan-Brot mit Quark.

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